Starkes Wochenende mit unglücklichem Ausgang für Julian Hanses

Der Red Bull-Ring in Österreich begrüßte am vergangenen Wochenende die Supersportwagen der ADAC GT4 Germany, mit dabei auch Julian Hanses. Für den Rheinländer eine Rückkehr auf eine seiner Lieblingsstrecken, dass spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider. Nach Rang vier am Samstag, war sonntags ein sicheres Podium möglich – leider kam es anders.

„Die letzten Jahre bin ich viele Rennen auf dem Red Bull-Ring gefahren, trotzdem wartet wieder etwas neues auf mich“, verrät der 24-jährige Rennfahrer. Denn erstmals startete er mit einem Mercedes-AMG GT4 auf der Rennstrecke in Österreich. Trotz teils wechselhaftem Wetter sorgte der Blick auf die Alpenkulisse wieder für beste Stimmung im Fahrerlager.

Diese übertrug sich auch auf Julian und seinen Teamkollegen Theo Nouet. Bereits in den freien Trainings gehörte das Duo zu den Top-Piloten und setzte die Leistung auch am Samstag um. Als Achter startete Julian in das Rennen über eine Stunde und holte kräftig Positionen auf. Sein französischer Teamkollege setzte den Trend fort und so stand am Ende Platz vier zu Buche. „Morgen geht es auf das Podium“, war Julian sehr zuversichtlich.

Das gesetzte Ziel war dann auch zum Greifen nah. Als Zweiter ging der Mercedes der CV Performance Group ins Rennen und etablierte sich im Rennverlauf in den Top-Drei. Doch nach neun Runden folgte das plötzliche Ende – das Auto rollte ohne Vortrieb aus. „Das war sehr bitter für das gesamte Team. Durch zahlreiche Kollisionen, lagen viele Carbonteile auf der Strecke. Ein Stück hat dann den Keilriemen zerstört und damit zum Ausfall geführt. Das ganze Team hat einen tollen Job gemacht, wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Beim nächsten Rennen greifen wir wieder voll an“, zeigte sich Julian kämpferisch.

In vier Wochen geht es in der ADAC GT4 Germany weiter. Dann gastiert die Rennserie auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort.

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