SPA BLEIBT JULIAN HANSES IN ERINNERUNG

HARTES WOCHENENDE FÜR FAHRER UND TEAM

Zur Halbzeit der FIA Formel-3-Europameisterschaft reiste Julian Hanses am vergangenen Wochenende in das belgischen Spa-Francorchamps. Bei hohen Temperaturen und wechselhaftem Wetter erlebte der Rookie schwierige Rennen und blickt nun arbeitsintensiven Wochen entgegen.

Die Zielsetzung zu Jahresbeginn war für Julian Hanses klar, der Nachwuchsrennfahrer aus Hilden wollte zu Saisonmitte in den Top-Ten der FIA Formel-3-Europameisterschaft ankommen und dort mitfahren. Bereits im Vorhinein gelangen ihm mehrere Highlights, doch im belgischen Spa-Francorchamps erlebte der 21-jährige ein Wochenende zum Vergessen.

Im Rahmen des 24 Stundenrennens von Spa-Francorchamps bog die Formel-3-Europameisterschaft in die zweite Jahreshälfte ein. Die über sieben Kilometer lange Rennstrecke gehörte dabei zu den längsten im Rennkalender und sicherlich auch zu den schwierigsten. Durch seine Lage in den Ardennen, wird der Kurs auch gerne Ardennenachterbahn genannt. Rookie Julian Hanses war vor dem Start aber bestens vorbereitet und hochmotiviert: „Ich kenne Spa bereits aus einem Wintertest und freue mich darauf.“

Jedoch war der Verlauf des Wochenendes dann weniger ermutigend. Der Rookie des MSC Langenfeld e.V. fand im ersten Zeittraining keine perfekte Position auf der Strecke und verpasste dadurch eine schnelle Zeit, auch im zweiten Qualifying lief es dann nicht perfekt. So dass er am Ende in allen drei Rennen aus dem Mittelfeld startete. Auf den langen Geraden und in den schnellen Kurven hatte er dann keine Chance deutlich Positionen aufzuholen und verpasste die erhofften Punkteränge.

„Das ganze Team ist nach diesem Auftritt sehr enttäuscht. Die Karten lagen zu Beginn sehr gut, leider passte am Ende nicht mehr alles zusammen. Nun müssen wir nach vorne schauen und beim nächsten Rennen wieder voll angreifen“, so Julian am Abend. Weiter geht es für ihn vom 18.-19. August im britischen Silverstone.