Technischer Defekt kostet Julian Hanses Sieg in Abu Dhabi

Nur eine Woche nach den 24-Stunden von Dubai reiste Julian Hanses wieder in die Vereinigten Arabische Emirate. Diesmal startete er beim 6-Stunden-Rennen von Abu Dhabi. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen kämpfte er um den Sieg, doch ein technischer Defekt halbe Stunde vor Ende verwehrte den Erfolg.

„Das war wieder ein sehr spontaner Einsatz. Nach meinem Einsatz in Dubai, war das Team aus Katar so zufrieden mit meiner Leistung, dass sie mich direkt zum Rennen in Abu Dhabi eingeladen haben. Besser kann eine Bestätigung nicht sein“, freute sich Julian auf den weiteren Einsatz.

Der Auftakt in das Event auf der Formel-1-Strecke in Abu Dhabi verlief für Julian problemlos. Er war der schnellste Fahrer mit einem Porsche 911 GT3 Cup 992 und pushte das Team zu Startplatz fünf im Zeittraining. Die gute Ausgangslage nutzte die Mannschaft des katarischen Motorsportverbandes QMMF gekonnt. Schnell etablierten sie sich im Spitzenpulk und waren auf Siegkurs. Doch 30 Minuten vor Rennende folgte ein herber Rückschlag.

„Ich hatte einen Verlust der Bremsleistung und musste an die Box. Die Crew hat das Auto repariert und wir sind zur letzten Runde wieder auf die Strecke gegangen. Der Sieg war damit leider verloren, am Ende wurden wir Zweiter in der Amateurwertung. Abgesehen vom Defekt war das ein gutes Rennen. Ich bedanke mich bei meinem Teamkollegen, dem Team QMMF by HRT THURAYA und allen Partner für das Vertrauen und die Chance hier zu starten“, fasste Julian zusammen.

In den kommenden Wochen beginnen für den Rennfahrer aus Hilden auch die Vorbereitungen für seine Rennsaison in Deutschland. Nach dem Gewinn des GTC Race Förderprogramms, tritt er mit einem GT3 Supersportwagen im GTC Race an.  

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